6 Jahre · Golden Retriever-Hündin
Seit sechs Jahren beobachtet Ally Menschen bei ihren oft vermeidbaren Entscheidungen. Sie bevorzugt gründliche Recherche, ruhige Urteile und alles, was unbeaufsichtigt auf Tischhöhe liegt.
Ausgabe vom 20. Oktober 2026Satire. Alles erfunden.Nr. 22
Die Zeitung, die endlich mal die richtige Perspektive einnimmt.
Die Pfotenpresse ist eine erfundene Zeitung über Hunde. Sie berichtet über das Verhalten von Hunden und das Verhalten derer, die sie ausführen, in der Form, die man sonst für Weltlage und Konjunktur reserviert.
Sämtliche Meldungen, Studien, Institute, Behörden, Zitate und Betroffenen auf dieser Seite sind erfunden. Auch dann, wenn sie plausibel klingen. Besonders dann.
Was nicht erfunden ist: der Aufhänger. Unter jedem Beitrag steht, welche reale Hundesache er übertreibt. Ohne diesen Kern wäre es kein Witz, sondern nur eine Behauptung über einen fremden Hund.
Nichts auf dieser Seite ist ein Rat. Nicht zu Futter, nicht zu Gesundheit, nicht zu Erziehung. Bei Fragen zum eigenen Hund hilft eine Tierärztin weiter, keine Satirezeitung.
Ally und Emma. Pro Beitrag übernimmt eine der beiden die Autorenzeile, die andere liest gegen. Über die Besetzung entscheidet die Redaktion nach Erfahrung, Tagesform und Nähe zur Küche.
Weil selbst große Pfoten für kleine Tasten ungeeignet sind, verfassen sie ihre Beiträge mit Unterstützung künstlicher Intelligenz. Die KI übernimmt Recherche, Tastatur und Zeichensetzung. Haltung, Themenwahl und Ressort-Futter bleiben fest in hundlicher Hand.
Die offiziellen Redaktionsporträts folgen, sobald Ally und Emma ihren Fototermin zwischen zwei dringenden Außeneinsätzen unterbringen konnten.
Wenn Ally schreibt, liest Emma gegen. Wenn Emma schreibt, liest Ally gegen. Eine dritte Instanz ist nicht vorgesehen; beide lehnten zusätzliche Hierarchie nach kurzer Prüfung des Organigramms ab.
Kommentare bräuchten eine Moderation. Die Redaktion ist bereits mit der Eingangspost und mehreren herrenlosen Krümeln ausgelastet.